Der neue Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ (2020)

Mercedes hat den neuen Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ (2020) vorgestellt. Kennzeichnend ist insbesondere der neu entwickelte 2-Liter-Vierzylinder-Turbomotor mit einer Leistung von 387 PS bis 421 PS (S-Variante) sowie der neue, vollvariable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+. Die zweite Generation des Kompakt-SUVs setzt damit eine neue Benchmark innerhalb ihres Segments.


Der neue Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ (2020)

Mit bis zu 421 PS in der S-Variante ist der komplett neu entwickelte 2,0-Liter-Motor von Mercedes-AMG das stärkste, aktuell für die Großserie gefertigte Vierzylinder-Turbotriebwerk der Welt. Mercedes-AMG übertrifft damit den Vorgänger um 40 PS. Auch das maximale Drehmoment ist von 475 auf bis zu 500 Newtonmeter gestiegen. Das Basismodell des Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ leistet indes 387 PS.

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Die höhere Ausbaustufe, der GLA 45 S 4MATIC+, benötigt für den Spurt auf Landstraßentempo nur 4,3 Sekunden. Das Basismodell GLA 45 4MATIC+ absolviert diese Disziplin in 4,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird beim Basismodell bei 250 km/h abgeregelt, das S-Modell darf ab Werk bis zu 270 km/h schnell sein. Neben den reinen Leistungszahlen verfügt das neue Triebwerk über ein spontanes Ansprechverhalten. Hierfür wurde der Drehmomentverlauf aufwendig abgestimmt („Torque shaping“): Der Maximalwert von 500 Newtonmetern (480 Newtonmeter in der Basisvariante) steht im Bereich von 5.000 bis 5.250/min (4.750 bis 5.000/min in der Basisvariante) zur Verfügung. Mit dieser Auslegung können die AMG-Ingenieure eine Saugmotor-ähnliche Kraftentfaltung erzielen.

Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ (2020): Design und Optik

Im Hinblick auf das Design weckt der neue GLA 45 Emotionen: Die lang gestreckte Motorhaube mit Power Domes, das kompakte Greenhouse und die muskulös ausgeprägten Schultern über den Radhäusern zeigen klar die Sportwagen-Gene. Die AMG-spezifische Kühlerverkleidung mit den vertikalen Lamellen ordnet den Newcomer als Mitglied der AMG Performance Familie ein.

Serienmäßig leuchten LED High Performance-Scheinwerfer die Fahrbahn aus. Zur starken Präsenz tragen auch die vorderen Kotflügel mit ausgestellten Radläufen und die großen Lufteinlässe mit Einlegern in den Lamellen in Silberchrom bei. Der Frontsplitter in Silberchrom optimiert den Luftstrom und die Aeroperformance. In der Seitenansicht fallen die aerodynamisch optimierten 19-Zoll-Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design (S-Modell 20 Zoll im 5-Doppelspeichen-Design) und die Türpaneelen mit Einlegern in Silberchrom oder in Hochglanzschwarz (optional) auf.

Auf Wunsch lässt sich das kompakte Performance SUV auch mit 21-Zoll-Leichtmetallräder ausstatten. Die Heckansicht wird von den zwei runden Doppelendrohrblenden (82 mm Durchmesser) und der breiten Heckschürze geprägt. Das S-Modell differenziert sich durch die größeren und ovalen Endrohrblenden mit 90 mm Durchmesser, die innen geriffelt sind und AMG Schriftzüge tragen. Die Breitenwirkung des Hecks wird von den schmalen, zweigeteilten Rückleuchten noch verstärkt. Zur besseren Aeroperformance trägt der Diffusor mit vier senkrechten Finnen bei. Den Abschluss bildet die Abrisskante in Wagenfarbe auf dem Dachspoiler.

Neue Motor-Konstruktion und neuer Turbolader

Der Motor des Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ verfügt über einige Neuerungen und Eigenheiten. So ist das Triebwerk im Vergleich zum ebenfalls quer eingebauten Vierzylinder in den AMG 35er-Modellen um 180 Grad um die Hochachse gedreht, was eine aerodynamisch vorteilhafte Positionierung der Ansaugung zur Folge hat. Durch die neue Anordnung des Triebwerks wurde außerdem die Luftführung sowohl auf der Abgas- als auch Ansaugseite optimiert. Nach wie vor wird der Motor AMG-typisch in reiner Handarbeit nach dem Prinzip „One Man, One Engine“ gefertigt.

Zugleich verbindet der neue Twin-Scroll-Turbolader ein optimales Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen mit hohem Leistungszuwachs im oberen Drehzahlbereich. Zugleich bekommt der Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ ein ausgeklügeltes Kühlsystem für Motor, Turbolader und Ladeluft spendiert. Die Kühlung des Zylinderkopfs wird beispielsweise durch eine mechanische Wasserpumpe versorgt, während die Kühlung des Kurbelgehäuses durch eine zweite, elektrisch angetriebene Hochleistungs-Wasserpumpe übernommen wird. Nach einem Kaltstart bleibt diese Pumpe solange passiv, bis der Motor warmgelaufen ist. Sie wird im Betrieb vom Motorsteuergerät so geregelt, dass das Kurbelgehäuse stets bedarfsgerecht gekühlt wird.

Erstmals ist die Welle von Turbinen- und Verdichterrad wälzgelagert, so dass die mechanische Reibung im Turbolader auf ein Minimum reduziert wird. Der Turbolader des Mercedes-AMG spricht daher noch spontaner an und dreht noch schneller hoch – maximal mit bis zu 169.000/min. Mit einem maximalen Ladedruck von satten 2,1 bar rangiert der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor auch in diesem Punkt an der Spitze des Segments. Mit dem elektronisch gesteuerten Abgas-Überdruckventil (Wastegate) lässt sich der Ladedruck des Mercedes-AMG noch präziser und flexibler regeln.

AMG SPEEDSHIFT DCT 8G Doppelkupplungsgetriebe

Für die Kraftübertragung ist das neue AMG SPEEDSHIFT DCT 8G Doppelkupplungsgetriebe verantwortlich. Je nach gewähltem AMG DYNAMIC SELECT-Fahrprogramm erhält der Fahrer eine spezifische Antriebseinstellung mit unterschiedlichen Schalt- und Gaspedalkennlinien. Serienmäßig ist natürlich die RACE START-Funktion an Bord, die eine maximale Beschleunigung aus dem Stand heraus ermöglicht und zusammen mit Zündunterbrechung beim Hochschalten und automatischer Zwischengasfunktion beim Herunterschalten für AMG-typischen Fahrspaß sorgt.

Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit AMG TORQUE CONTROL

Das dynamische Fahrerlebnis wird zusätzlich durch den vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ unterstützt. Das neue Hinterachsgetriebe mit AMG TORQUE CONTROL enthält zwei elektronisch gesteuerte Lamellenkupplungen, die jeweils mit einer Hinterachs-Antriebswelle verbunden sind. Auf diese Weise kann die Antriebskraft nicht nur stufenlos variabel zwischen Vorder- und Hinterrädern verteilt werden, sondern zusätzlich auch noch radselektiv zwischen dem linken und rechten Hinterrad. Das bedeutet stets optimale Traktion, auch bei widrigen Straßenverhältnissen und bei extremer Kurvenfahrt, zum Beispiel auf Rennstrecken.

Fahrwerk, Bremsen und Lenkung

Ansonsten zeichnet sich der neue Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC+ durch ein überarbeitetes Fahrwerk, adaptive Verstelldämpfung namens AMG RIDE CONTROL sowie einer Hochleistungs-Bremsanlage aus. Das S-Modell und das Basismodell mit optionalem AMG DYNAMIC PLUS Paket werden mit einer noch größeren Bremsanlage verzögert. Hier sind die Bremssättel rot lackiert und tragen ein schwarzes AMG-Logo. Je nachdem, welches Fahrprogramm der Fahrer gewählt hat, vermittelt die Lenkung mit variabler Übersetzung und spezieller Zahnstange ein sportlich-straffes oder ein mehr komfort-betontes Lenkgefühl.

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LSPI: Was ist das und wie kann man es verhindern?

Bei modernen Motoren ist immer wieder die Rede vom so genannten LSPI. Doch was ist LSPI und was bedeutet LSPI? Wir klären die Bedeutung von LSPI und erläutern, was dahinter steckt und wie man sich davor schützen kann.


LSPI: Was ist das und wie kann man es verhindern?

Unter LSPI versteht man die so genannte Vorentflammung (engl.: Low Speed Pre-Ignition), die insbesondere bei hochverdichteten Ottomotoren mit Direkteinspritzung auftreten kann. Die Vorentflammung ist die vorzeitige, ungewollte Selbstentzündung bei einem Otto- bzw. Benzinmotor, was im schlimmsten Fall zu einem kapitalen Motorschaden führen kann. Daher beschreibt das LSPI-Phänomen den Vorgang einer vorzeitigen Zündung des Benzin-Luft-Gemischs im Brennraum, bevor der eigentliche Zündfunke entsteht. Das LSPI-Phänomen ist daher vergleichbar mit dem Klopfen eines Verbrennungsmotors. Im Gegensatz zum Klopfen tritt das LSPI-Phänomen allerdings bei niedrigen Drehzahlen unter Volllast auf.

Welchen Schaden kann LSPI verursachen?

Durch die vorzeitige, ungeplante Zündung des KraftstoffLuftGemischs entsteht ein überhöhter Druck innerhalb des Brennraums, was zu enormen Schäden an Kolben und Kolbenringen, Pleuelstangen oder Zündkerzen führen kann. Die Vorentflammung bei Ottomotoren ist daher durch einen plötzlichen, überhöhten Druckanstieg im Brennraum gekennzeichnet, da die Zündung bereits während des Verdichtungstakts auftritt. Hierbei wird in aller Regel der zulässige Höchstdruck des Motors überschritten, was wiederum zu einer extrem hohen Belastung für Motorblock, Motorbauteile und Zylinderkopf und zu einem Versagen dieser Bauteile führen kann.

Welche Motoren sind für LSPI besonders anfällig?

Das Phänomen der Low Speed Pre-Ignition – kurz LSPI – tritt vorrangig bei drehmomentstarken, turboaufgeladenen Ottomotoren mit Direkteinspritzung auf. Daher gelten insbesondere Downsizing-Motoren als besonders LSPI-anfällig.

Downsizing-Motoren sind Motoren, die sich durch eine besonders hohe Effizienz bei gleichzeitig verringerter Größe auszeichnen sollen. Grundprinzip des Downsizing besteht also unter anderem darin, das Hubraumvolumen eines Verbrennungsmotoren zu verringern und gleichzeitig eine möglichst hohe Hubraumleistung beizubehalten. Daher spielen beim Downsizing unter anderem die Aufladung des Motors mit Hilfe eines oder mehrerer Turbolader und Kompressoren, Optimierungen bei der Motorsteuerung, Verringerung der Zylinderanzahl sowie die Reduzierung beweglicher Massen sowie der inneren Reibung eine Rolle. Auch aufgrund des LSPI-Phänomens gilt der Trend zum Downsizing als stark umstritten und steht auch deshalb immer wieder in der Kritik.

Was sind die Gründe und Ursachen für das LSPI-Phänomen?

Die Gründe und Ursachen des LSPI-Phänomens sind nicht abschließend geklärt und werden von Ingenieuren und Experten aus der Motoren- und Automobilindustrie erforscht. Einflussfaktoren für die Vorentflammung bei Turbo-Benzinern können Druck- und Temperaturbedingungen in der Brennkammer, Restgase, die Ablösung von Schmierstofftröpfchen an der Zylinderwand, kritische Verdichtungstemperaturen sowie Ablagerungen sein. Vielfach geht man davon aus, dass das LSPI-Phänomen durch Öltropfen entsteht, die durch die Öffnungen zwischen Zylinderwand und Kolben in den Brennraum gelangen, sich mit dem Kraftstoff vermengen und anschließend vorzeitig entzünden. Ablagerungen an den Zylinderwänden, etwa Öl- und Rußpartikel, können den LSPI-Effekt ebenfalls begünstigen. Diese lösen sich während des Arbeitsprozesses ab und können als freibewegliche Partikel die Temperatur im Zylinder aufnehmen und nicht wieder abführen. In Folgeprozessen können die Ablagerungen und Partikel, je nach Größe, nicht mehr rechtzeitig verlöschen und zu einer Vorentflammung des Kraftstoff-Luftgemischs führen.  Außerdem sollen Bauart des Ottomotors, Kraftstoff oder Motoröl einen Einfluss auf das LSPI-Phänomen haben.

Wie kann man das LSPI-Phänomen verhindern?

Eine 100-prozentige Absicherung gegen das LSPI-Phänomen bei Ottomotoren gibt es nicht. Jedoch haben Unternehmen wie die in Ulm ansässige Liqui Moly GmbH vielversprechende Reinigungsadditive entwickelt, die das Risiko des LSPI minimieren sollen. Die richtige Zusammensetzung des Motoröls kann daher das Risiko der Vorentflammung reduzieren. Neuere Benzinmotoren von Opel oder General Motors benötigen beispielsweise Motoröle mit der so genannten dexos1™ Gen 2-Freigabe. Diese sollen dem LSPI-Phänomen vorbeugen. Für Downsizing-Motoren mit LSPI-Phänomen eignet sich auch Motoröle mit der API SN Plus-Spezifikation. Diese Spezifikation ist abwärts kompatibel zu API SN.

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AMG DYNAMIC SELECT und AMG DYNAMICS

Als elegantes und elektrifiziertes Coupé soll das Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC+ Coupé vor allen Dingen durch Agilität, Fahrdynamik, Sparsamkeit und Alltagskomfort überzeugen. Insofern ist das SUV-Coupé aus Affalterbach mit einem 4,0-Liter-V8-Biturbomotor, elektrifiziertem 48-Volt-Bordnetz sowie EQ Boost Startergenerator ausgestattet. Außerdem stehen mit AMG Dynamic Select und AMG Dynamics bis zu sieben verschiedene Fahrmodi im Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC+ Coupé zur Verfügung.


AMG DYNAMIC SELECT und AMG DYNAMICS

Im neuen Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC+ Coupé (und verschiedenen Folgemodellen) können bis zu sieben Fahrprogramme im Rahmen von AMG Dynamic Select ausgewählt werden. Diese sollen für unterschiedliche Fahrerlebnisse und eine besonders charakteristische Spreizung zwischen hohem Fahrkomfort und agiler Sportlichkeit sorgen. Durch die Fahrmodi mittels AMG Dynamic Select werden unter anderem Ansprechverhalten des Motors, Getriebes, Fahrwerk oder Lenkung modifiziert und auf die jeweiligen Ansprüche des Fahrers angepasst.

  • „Comfort“: Komfortables und verbrauchsoptimiertes Fahren, unter anderem durch frühes Hochschalten. Fahrwerk und Lenkung sind komfortbetont abgestimmt.
  • „Sport“: Sportliche Ausprägung durch agileres Ansprechen auf Gaspedalbefehle, verkürzte Schaltzeiten, früheres und präziseres Zurückschalten durch Zwischengas. Dynamischere Abstimmung des Fahrwerks.
  • „Sport+“: Extrem sportliche Ausprägung durch noch agilere Gasannahme, Zwischengas bei Zurückschaltungen sowie gezielte Momenteneingriffe beim Hochschalten mit Zylinderausblendung für optimale Schaltzeiten. Erhöhte Leerlaufdrehzahl für schnelleres Anfahren. Fahrwerk, Lenkung und Antriebsstrang sind noch dynamischer abgestimmt.
  • „Individual“: Individuelle Anpassung von Antrieb, Getriebe, AMG DYNAMICS, Fahrwerk und Abgasanlage. Außerdem steht hier in den Antriebseinstellungen „Reduced“ und „Moderate“ auch die Segelfunktion zur Verfügung
  • „RACE“ (exklusiv in der S-Variante): Das Fahrprogramm „RACE“ ist für hochdynamische Fahrten auf abgesperrten Rennstrecken konzipiert. Hier sind alle Parameter auf maximale Performance getrimmt.
  • „Trail“: Sicheres Fahren bei maximaler Performance auf weichen, schlammigen oder rutschigen Untergründen durch Anpassung der Gasannahme, der Kraftverteilung und des Fahrwerks. Das Fahrzeug wird auf erhöhtes Niveau eingestellt. Ab 70 km/h senkt sich das Fahrzeug automatisch wieder ab.
  • „Sand“: Die Einstellungen des Fahrwerks sowie des Allradantriebs 4MATIC+ werden für einen sportlichen Einsatz auf feinem, losem Untergrund vorgenommen. Das Fahrzeug wird auf erhöhtes Niveau eingestellt. Ab 70 km/h senkt sich das Fahrzeug automatisch wieder ab.

Zugleich sind die verschiedenen Dynamic Select-Modi mit der Agilitätsregelung AMG Dynamics verknüpft. So kann das Fahrverhalten noch genauer auf die unterschiedlichen Ansprüche und Fahrbedingungen angepasst werden. AMG Dynamics unterteilt sich wiederum in die Funktionen „Basic“, „Advanced“, „Pro“ und „Master“, die jeweils in Abhängigkeit vom Fahrmodus automatisch aktiviert werden. Zusätzlich stehen in den Offroad-Fahrmodi „Trail“ und „Sand“ die Funktionen „Traction“ sowie „Slide“ zur Verfügung, sofern das ESP bzw. Stabilitätsprogramm deaktiviert ist.

Mercedes-AMG GLE 63 S 4MATIC+ Coupé

Je nach Fahrmodus und Agilitätsregelung werden Parameter wie Ansprechverhalten von Fahrwerk und Motor, Regelung des Allradantriebs oder Wankstabilisierung sowie die Regelschwellen des ESPs intelligent angepasst. Die Anpassung kann dabei von eher sicherheitsorientiert bis zu hochdynamisch reichen. Der im Fahrprogramm RACE hinterlegte Modus „Master“ gewährleistet eine optimale Agilität und bringt das hohe fahrdynamische Potenzial optimal zur Geltung – beispielsweise durch höhere Gierraten und schnelleres Ansprechverhalten von Gaspedal, Schaltung, elektronisch gesteuertem Hinterachs-Sperrdifferenzial oder Kraftverteilung des Allradantriebs. Unabhängig von den Fahrprogrammen kann der Fahrer über die Tasten in der Mittelkonsole oder die Lenkradtasten den manuellen Getriebemodus, die favorisierte Fahrwerksstufe oder beispielsweise auch die Abgasanlage direkt anwählen.

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Mercedes X-Klasse: Produktion eingestellt

Aller Voraussicht nach wird Mercedes-Benz die X-Klasse bald einstellen. Schon jetzt ist die Mercedes-Benz X-Klasse nicht mehr bestellbar. Laut ersten Gerüchten soll die Produktion der X-Klasse von Mercedes noch Ende Mai dieses Jahres eingestellt werden. Somit wird der Pickup mit dem Stern nur noch auf dem Gebrauchtwagen-Markt erhältlich.


Mercedes X-Klasse: Produktion eingestellt

Die Mercedes-Benz X-Klasse (Baureihe 470) ist in vielerlei Hinsicht baugleich mit dem Nissan Navara und Renault Alaskan. Daher wurde die Mercedes-Benz X-Klasse im Rahmen der Produktionsgemeinschaft „Renault-Nissan-Allianz“ hergestellt. Das Konzeptfahrzeug zur Mercedes-Benz X-Klasse wurde erstmals im Oktober 2016 präsentiert. Die Vorstellung der Serienversion folgte im Juli 2017. Markteinführung in Deutschland feierte die X-Klasse im November 2017 mit einem Startpreis von 37.294 Euro.

Mercedes-Benz X-Klasse. Der Pickup von Mercedes-Benz überzeugt mit seiner Offroadtauglichkeit, so dass sich auch entlege ne Surf-Spots mit ihm entdecken lassen.

Im Jahr 2018 wurden etwas weniger als 17.000 Einheiten der X-Klasse von Mercedes verkauft. 2019 wurden nur noch 15.300 Exemplare abgesetzt. Die Erwartungen wurden trotz des volumenstarken SUV- und Pickup-Segments sowie des großen Wachstums jedoch nicht erfüllt, so dass man ankündigt hat, die Fertigung der X-Klasse im Mai 2020 auslaufen zu lassen. Somit konnte die X-Klasse trotz solider Motoren und prestigeträchtigem Design nicht überzeugen – der Kompromiss des Nischenmodells aus Lifestyle und Nutzfahrzeug ist damit nur kurzfristig geglückt. Käufer und Besitzer der Mercedes X-Klasse sollten wissen, dass Service und Garantieleistungen sowie After Sales-Aktivitäten trotz Produktionsende natürlich weiterlaufen und entsprechend in Anspruch genommen werden können. Wer also Reparaturen oder Ersatzteile für die Mercedes-Benz X-Klasse benötigt, kann sich weiterhin an die Mercedes-Vertragswerkstatt des Vertrauens wenden.

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RENNtech: Klappensteuerung für Mercedes-Modelle

Der Motor- und Auspuffsound ist bei Performance-Fahrzeugen von extrem großer Bedeutung und nicht selten ein erheblicher Kaufgrund. Viele Mercedes- und AMG-Modelle sind in dieser Hinsicht schon in der Serie vergleichsweise gut aufgestellt – nicht zuletzt dank ihrer Auspuffklappen. Diese sorgen jedoch nur dann für einen akustischen Mehrwert, wenn diese auch vollständig geöffnet sind. Da viele Fahrzeuge auf ein manuelles Öffnen der Auspuffklappen verzichten und die Klappensteuerung lediglich automatisch vonstattengeht, hat der AMG- und Mercedes-Tuner RENNtech eine Klappensteuerung für Mercedes-Modelle im Angebot.

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Mercedes-Auspuffklappen manuell öffnen

Bei vielen Performance-Fahrzeugen können die Abgasklappen nicht manuell geöffnet werden – oftmals werden die Auspuffklappen im Serienzustand lediglich automatisch auf Basis von Geschwindigkeit, Motordrehzahl oder Temperaturen geöffnet und geschlossen. Für ein dauerhaftes, selbstbestimmtes Öffnen der Auspuffklappen hat der schon seit den 1980er-Jahren auf die Optimierung von AMG- und Mercedes- Modellen spezialisierte Tuner RENNtech Automotive ein Klappensteuerungsmodul entwickelt. Mit Hilfe des CAN BUS-gesteuerten Zusatzmoduls kann die Auspuffklappe unabhängig von Fahrmodus, Motortemperatur, Geschwindigkeit oder Drehzahl jederzeit manuell geöffnet werden.

Einfache Bedienung und Montage

Die Bedienung der Mercedes- und AMG-Klappensteuerung wird mit Hilfe einer Fernbedienung vorgenommen, die in zweifacher Ausfertigung mitgeliefert wird.

Die Fernbedienung für die Klappensteuerung verfügt über zwei Knöpfe, wobei mit dem einen Button die Klappen geöffnet werden können und mit dem anderen Button der Serienzustand wiederhergestellt wird. Die Montage der Klappensteuerung wird komfortabel und schnell nach dem Plug & Play-Verfahren über originale Steckverbindungen vorgenommen. Daher müssen keine serienmäßigen Kabelbäume zerschnitten oder anderweitig modifiziert werden. So ist eine rückstandslose Rückrüstung des Moduls ohne Probleme möglich. Software-Modifikationen oder Modifikationen an den Steuergeräten sind nicht notwendig.

Klappensteuerung für G63, AMG GT oder E63

Das Klappensteuerungsmodul ist sowohl für verschiedene Modelle von Mercedes als auch AMG erhältlich. Die Bandbreite reicht vom Mercedes-AMG G 63 und G 500 bis hin zu verschiedenen Varianten der E-Klasse (E 400 bis E 63), S-Klasse (S 500 bzw. S 560 und S 63), GLC 63 und AMG GT 4-Türer Coupé bis hin zu sämtlichen AMG GT-Zweitürern.

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Mercedes-AMG A 45: Tuning von RENNtech

Die Enthüllung und Weltpremiere des Mercedes-AMG A 45 4MATIC oder Mercedes-AMG A 45 S 4MATIC+ ist gerade einmal ein halbes Jahr her, und schon macht sich der erste Tuner an die Boliden der Baureihe W177. Als erster Tuner weltweit bietet das Unternehmen RENNtech, AMG-Spezialist seit 1989 mit Sitz im US-amerikanischen Florida sowie in Meuspath, unweit des Nürburgrings gelegen, bereits kurz nach dem Auslieferungsstart ein umfangreiches Tuning-Programm für die neueste Generation des Mercedes-AMG A 45 an.


Mercedes-AMG A 45: Tuning von RENNtech

Der Mercedes-AMG A 45 verfügt bereits von Haus aus über das weltweit leistungsstärkste, in Serie gefertigte 2,0-Liter-Turboaggregat. Trotzdem bietet das Unternehmen RENNtech eine Leistungssteigerung für den Mercedes-AMG A 45 an, die für bis zu 474 PS und 575 Newtonmeter Drehmoment sorgt. Das Power-Tuning erreicht RENNtech mittels eines Softwareeingriffs und ist seit Mitte Januar käuflich zu erwerben – optional auch mit einem TÜV-Gutachten. Darüber hinaus ist ein geändertes Schubumluft-Ventil verfügbar, das für den typischen „Blow-off-Sound“ sorgt.

Weitere Leistungsstufen mit 550 und 600 PS sollen im Laufe des ersten Quartals 2020 folgen. Sie bedürfen neben der Software-Anpassung dann weiterer Modifikationen, wie z.B. eines geänderten Turboladers oder einer passenden Abgasanlage. Eine optionale Downpipe mit Sportkatalysator folgt ebenfalls noch im Frühjahr und ist ab Ende Februar bestellbar. Last but not least arbeitet RENNtech an einer TÜV-geprüften Abgasanlage ab originalem Katalysator beziehungsweise Partikelfilter, die für eine dem Kompaktsportler würdige Soundkulisse sorgen wird. Eine hervorragende Ergänzung, die bereits jetzt verfügbar ist und auch zur werkseitigen Abgasanlage passt, ist eine Klappensteuerung mit Fernbedienung, welche es auf der Rennstrecke erlaubt die Abgasklappe in allen Fahrmodi vollständig zu öffnen.

Tuning-Felgen für Mercedes-AMG A 45 von Renntech

Das Tuning für den Mercedes-AMG A 45 wird zudem durch hauseigene Räder in 19 oder 20 Zoll abgerundet. Die Räder sind sowohl in einer Guss- als auch Schmiedeausführung erhältlich. Letztere ist eine eigenständige und von RENNtech gestaltete Version, welche exklusiv vom renommierten US-Felgenhersteller VOSSEN gefertigt wird. Auf den gezeigten Bildern ist die 20-Zoll-Ausführung der RENNtech Performance Series-Räder RPS 10.2 zu sehen – inklusive der aufpreispflichtigen, sogenannten „Infinity-Option“, einem nach Wunsch lackierten Außenring. Ein passender Tieferlegungs-Federnsatz samt geänderter Federraten ist ebenfalls ab sofort erhältlich.

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Carbon-Spiegelkappen von Lorinser für Mercedes

Der in Waiblingen ansässige Tuning-Spezialist Lorinser hat eine Carbon-Spiegelkappe für verschiedene Mercedes-Modelle im Angebot. Dabei sind die Mercedes-Carbon-Spiegelkappen von Lorinser in matter Sichtcarbon-Optik ausgeführt und natürlich aus Echtcarbon gefertigt. So vermitteln die Spiegelschalen aus Carbon einen hochwertigen Eindruck. Der Preis der Mercedes-Spiegelkappen aus Carbon: 799,- Euro.

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Carbon-Spiegelkappen von Lorinser für Mercedes

Der Tuner Lorinser bietet ab sofort Carbon-Spiegelkappen für eine Vielzahl an Mercedes-Fahrzeugen an. Das Set kostet 799,- Euro und ist für eine Vielzahl an Mercedes-Modellen erhältlich – egal ob Mercedes-AMG GT, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse sowie deren Cabriolet- und Coupé-Varianten. Auch für den Mercedes-Benz CLS, GLC oder GLE sind die Carbon-Spiegelkappen erhältlich.

Carbon-Spiegelkappen von Lorinser

Die Carbon-Spiegelkappen von Lorinser können bei einer Vielzahl an Mercedes-Modellen verbaut werden. Foto: ikmedia-presse.eu

Allerdings handelt es sich bei den Carbon-Spiegelkappen nicht um Austausch-Spiegelkappen. Stattdessen werden die Außenspiegel-Schalen aus Echtcarbon einfach auf die bereits vorhandenen Spiegelkappen geklebt. So soll ein einfaches und unkompliziertes Mercedes-Tuning möglich sein. Lorinser verspricht durch eine präzise Fertigung und eine gute Passform, dass die aufgeklebten Carbon-Spiegelkappen selbst bei hohen Geschwindigkeiten oder auf schlechten Straßen keinerlei Klappergeräusche oder Vibrationen verursachen. Durch die matte Carbon-Optik sorgen die Echtcarbon-Schalen für eine stylische Optik und eine sportlichere Gesamterscheinung des Mercedes-Modells.

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Daimler: Mitarbeiter-Gewinnbeteiligung für 2019

Beschäftigte des Daimler-Konzerns erhalten in diesem Jahr eine deutlich kleinere Jahresprämie. Während sich die Mitarbeiter im vergangenen Jahr noch über eine Gewinnbeteiligung von knapp 5.000 freuen konnten, liegt die Daimler-Ergebnisbeteiligung in diesem Jahr bei nur noch 597 Euro. Zusätzlich zur Ergebnisbeteiligung erhalten die etwa 130.000 anspruchsberechtigten Tarifbeschäftigten des Autobauers Daimler eine einmalige Anerkennungsprämie von bis zu 500 Euro.


Besondere Anstrengungen im Jahr 2019

„Das Jahr 2019 war herausfordernd und hat von unseren Beschäftigten besondere Anstrengungen erfordert. Ihr außerordentliches Engagement im vergangenen Jahr wollen wir mit der zusätzlichen Prämie anerkennen“, so Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG. Trotz eher schlechten Rahmenbedingungen dürfen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daher über eine Ergebnisbeteiligung von bis zu 597 Euro und einer einmaligen Anerkennungsprämie von 500 Euro freuen. Die Auszahlung der Daimler-Prämie erfolgt mit dem April-Entgelt.

4.965 Euro Mitarbeiter-Prämie im Vorjahr

Grundlage für die Ermittlung der Ergebnisbeteiligung ist eine Berechnungsformel, die den von Mercedes-Benz Cars, Mercedes-Benz Vans und Daimler Trucks erwirtschafteten Gewinn vor Zinsen und Steuern und die Umsatzrendite miteinander verknüpft. Der operative Gewinn für das Jahr 2019 liegt mit 4,3 Milliarden Euro unter dem operativen Gewinn von 11,1 Milliarden Euro für 2018. Damit liegt die diesjährige Ergebnisbeteiligung deutlich unter der Prämie von 4.965 Euro aus dem Vorjahr.

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Mercedes-AMG A 35: Tuning von von JMS Fahrzeugteile

Die ersten Exemplare des Topmodells Mercedes-AMG A 45 der aktuellen Mercedes-Kompaktklasse W177 sind mittlerweile auf den Straßen unterwegs. Mit bis zu 421 PS und 500 Nm ist er eine echte Wucht. Doch ist so viel Leistung wirklich unbedingt notwenig? Als Einstieg in die AMG-Welt bieten die Stuttgarter schließlich alternativ den A 35 an, der 306 PS und 400 Nm bereitstellt. Auch optisch stellt dieser schon eine gute Grundlage für Veredlungen dar. So erhielt nun dieser A 35 einen Satz großformatiger Räder von Barracuda Racing Wheels und weitere Modifikationen wie eine umfangreiches Hifi-Anlage.


Aluräder für Mercedes-AMG A 35

Der Kompaktsportler steht auf Ultralight Project 3.0-Felgen in black milled mit gefrästen
Y-Speichen-Konturen in flash gold. Die 8,5×20 Zoll messenden Flow Forming-Räder sind unter Verwendung von 5-mm-Distanzscheiben an den Achsen verschraubt und mit 245/30er Reifen bezogen. Die Eintragung in die Fahrzeugpapiere geschah per Sonderabnahme, da es noch kein fahrzeugspezifisches Gutachten gibt. Die Tieferlegung des AMGs wurde mit einem KW Variante 3-Gewindefahrwerk aus dem Programm von JMS-Fahrzeugteile bewerkstelligt; es senkt den Hot Hatch vorne um 45 und hinten um 35 Millimeter ab.

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Soundanlage für Mercedes-AMG A 35

Für den Einbau der Soundanlage zeichneten die Spezialisten von Gladen verantwortlich: Das aktive Gladen Pro 165.3-Frontsystem wird von zwei Mosconi PRO 5|30-Verstärkern angetrieben, während im Heck ein aktives Gladen Pro 165.2-System in Verbindung mit einer Mosconi PRO 4|10-Endstufe arbeitet. Die Center-Lautsprecher und jene in der C-Säule blieben Mercedes-Originalteile, welche jetzt durch einen digitalen Mosconi Pico 4-Verstärker angetrieben werden. Abrundend gibt es im Heck drei 10 Zoll durchmessende Gladen Aerospace-Subwoofer, deren Antrieb wiederum drei Mosconi 1|10-Verstärfer übernehmen. Gesteuert wird die Anlage durch zwei digitale Mosconi Aerospace 8/12-Soundprozessoren. Abrundend ist ein Rear Seat-Entertainmentsystem mit zwei per Android gesteuerten Ampire-Monitore mit 4K-Auflösung und Einspeisung ins MBUX-System an Bord. Last but not least bekam der grau lackierte Mercedes auch seine gelb-schwarze Folierung bei Gladen.

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Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ von Posaidon

Als Mercedes-AMG im Frühjahr 2017 die Studie eines viertürigen AMG GT-Variante enthüllte und eine Serienfertigung dieses Konzepts in Aussicht stellte, da staunten Mercedes-Benz- und AMG-Freunde nicht schlecht: ein zweites viertüriges Coupé, noch dynamischer als der CLS! Und tatsächlich ist es AMG mit der exakt ein Jahr später an gleicher Stelle präsentierten Serienversion des GT 4-Türer Coupés wohl besser denn je gelungen, den hochoktanigen AMG-Spirit in einer „familientaugliche“ Form zu transportieren. Spitzenmodell der Baureihe X 290 ist aktuell der AMG GT 63 S 4MATIC+, welcher bereits serienmäßig mit der 639 PS / 900 Nm starken Ausbaustufe des bewährten 4,0-Liter-Biturbo-V8-Aggregats motorisiert und damit das derzeit stärkste Fahrzeug des AMG-Portfolios ist. Doch: Mehr AMG-Power geht immer!


Umfassende Leistungssteigerung

Das beweisen die Power-Experten von POSAIDON aus Mülheim-Kärlich regelmäßig. Und so unterzogen sie auch diesen Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ einer umfassenden Leistungskur, in deren Zuge er zum RS 830 mutiert und als solcher – nomen est omen – stolze 830 PS und 1.100 Nm auf die Kurbelwelle wuchtet.

Zur Erzielung dieser Werte spendierten die POSAIDON-Techniker dem M177DE40AL-Aggregat neben Upgrade-Turboladern und einer Erweiterung der Ladeluftkühlung auch Sportluftfilter sowie Downpipes mit Sportkatalysatoren. Abschließend wurde die Software des Motor- sowie des Getriebesteuergerätes individuell abgestimmt. Auch der Antriebsstrang erhielt ein an die hinzugewonnene Power angepasstes Softwaremapping. Für dieses Power-Package ruft POSAIDON knapp 24.000 Euro auf – inklusive TÜV-Abnahme.

2,9 Sekunden auf Tempo Hundert

So gerüstet katapultiert sich der Allradler aus dem Stand in nur 2,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht dank einer Anpassung des Steuergerätes für den Antriebstrang zur vollständigen Aufhebung der werksseitigen Vmax-Begrenzung eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h.

Eine Tieferlegung des Fahrzeugs, welche neben den optischen Vorzügen auch eine Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts samt der damit einhergehenden Optimierung der Fahrdynamik mit sich bringt, führt POSAIDON ebenfalls mit Hilfe eines elektronischen Moduls herbei.

Das Ende der Fahnenstange ist für POSAIDON mit dem RS 830 allerdings noch nicht erreicht: Mit der nochmals aufwändigeren Ausbaustufe RS 830+ sind sogar bis zu 880 PS und 1.200 Nm drin. Diese Leistungskuren sind bei POSAIDON im Übrigen nicht nur für das 4-Türer Coupé, sondern in ähnlicher Form auch für alle anderen 4,0-Liter-M177/M178-Aggregate erhältlich.

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