Wie viel kostet eine gute Drohne?

Fotografen und Videografen nutzen längst nicht mehr nur noch herkömmliche Kameras – auch Action-Kameras oder Kameradrohnen finden sich vermehrt im Repertoire eines Hochzeitsfotografen, Landschaftsfotografen oder Dokumentarfotografen wieder. Für Kameradrohnen spricht vor allen Dingen, dass sie völlig neue Perspektiven ermöglichen und nicht nur hochauflösende Fotos, sondern auch Videos aus der Luftperspektive aufzeichnen können. Doch wie viel kostet eine gute Drohne und was zeichnet die beste Drohne aus?


Wie viel kostet eine gute Drohne?

Marktführer im Bereich der Kameradrohnen ist der chinesische Hersteller DJI. Dieser bietet eine ganze Reihe verschiedener Drohnen-Modelle an, die sich nicht nur hinsichtlich Preis, sondern auch in Sachen Funktionen und den technischen Merkmalen voneinander unterscheiden. Den Einstieg in die Welt der DJI-Drohnen bietet die DJI Mini 2 zum Preis von 459,- Euro (UVP). Zu den Kernmerkmalen der DJI Mini 2 gehören 4K-Videos bei 30 fps, Schwebesensoren, 12-Megapixel-Fotoauflösung oder QuickShot-Aufnahmemodi. Natürlich verfügt die DJI Mini 2 über GPS und ist deshalb auch für Anfänger und Einsteiger einfach zu manövrieren. Dank OcuSync 2.0-Signalübertragung liegt die Reichweite der DJI Mini 2 bei etwa 6 Kilometern (CE).

Die DJI Mini 2 ist – wie der Name schon sagt – eine Kameradrohne im Mini-Format und eignet sich deshalb ideal für all jene, die eine besonders portable Drohne für den Urlaub oder eine Drohne für Reisen benötigen.

DJI Mini 2

DJI Mini 2

Mit Abmessungen von 138 x 81 x 58 Millimetern (eingefaltet) und einem Gewicht von weniger als 249 Gramm ist die DJI Mini 2 extrem portabel und sogar so leicht, dass nach aktueller EU-Gesetzgebung kein Drohnen-Führerschein für die DJI Mini 2 zwingend vorgeschrieben ist. Wer die Mini-Drohne nutzen möchte, benötigt lediglich eine gültige Haftpflichtversicherung. Eine solche Drohnen-Haftpflicht ist vergleichsweise günstig und schlägt mit rund 50,- Euro pro Jahr – je nach Anbieter – zu Buche. Darüber hinaus müssen Steuerer der DJI Mini 2 eine so genannte UAS-Betreiberregistrierung beim Luftfahrtbundesamt vornehmen. Nach der Registrierung auf der Webseite des LBA erhält jeder UAS-Betreiber eine eindeutige elektronische Registrierungsnummer. Diese Registrierungsnummer, die eID, muss anschließend auf der DJI Mini 2 angebracht werden. Um eine hohe Langlebigkeit gewährleisten zu können, bieten sich hierfür eigens angefertigte Drohnen-Plaketten aus Aluminium an. Diese sind selbstklebend, leicht und langlebig – und auch der Preis einer Drohnen-Plakette ist mit weniger als 10,- Euro überschaubar. Einen entsprechenden Anbieter gibt es hier.

Wer möchte, kann auch mehr investieren

Wer mehr investieren möchte, kann alternativ zur DJI Mini 2 natürlich auch zu leistungsfähigeren Kameradrohnen greifen.

DJI Air 2S

DJI Air 2S

Ein Beispiel hierfür ist die kürzlich vorgestellte DJI Air 2S, die gegenüber der DJI Mini 2 mit einem 1-Zoll-Bildsensor aufwartet und so sogar 20-Megapixel-Fotos erlaubt. Allerdings kostet die DJI Air 2S mindestens 999,- Euro – sie ist also deutlich teurer als die DJI Mini 2. Zudem benötigt man für die DJI Air 2S nicht nur eine Drohnen-Haftpflichtversicherung oder eine Registrierung, sondern mindestens auch den kleinen Drohnen-Führerschein. Je nach Anwendungsfall kann sogar der große Drohnen-Führerschein für die DJI Air 2S notwendig sein. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Zudem sind nicht nur 4K-Videos bei 60 fps, sondern auch 5,4K-Videos bei 30 fps mit der DJI Air 2S möglich. Des Weiteren zeichnet sich die DJI Air 2S im Vergleich zur DJI Mini 2 durch Hindernissensoren aus. Diese Hindernissensoren erlauben nicht nur das automatische Stoppen und Ausweichen bei Hindernissen, sondern auch intelligente Flug- und Verfolgungsmodi wie ActiveTrack oder Point of Interest. Dank verbesserter OcuSync 3.0-Bildübertragung erreicht die DJI Air 2S sogar Übertragungsreichweiten von bis zu 8 Kilometern.

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